Sexual Violence in History: A Bibliography

compiled by Stefan Blaschke

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First published: October 1, 2026 - Last updated: October 1, 2026

TITLE INFORMATION

Author: Laura Heinhold

Title: Das »Dritte Reich« im Spielfilm

Subtitle: Geschlechterrollen und Handlungsmuster in deutschen Kino- und Fernsehproduktionen, 2000-2020

Translation: The "Third Reich" in Feature Films: Gender Roles and Narrative Patterns in German Cinema and Television Productions, 2000-2020

Place: Bielefeld

Publisher: transcript Verlag

Year: 2026

Pages: 402pp.

Series: Film

ISBN-13: 9783837683165 (print) - Find a Library: Wikipedia, WorldCat | ISBN-13: 9783839479223 - Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: Modern History: 20th Century, 21st Century | European History: German History | Representations: Films / Films about Nazi Germany



FULL TEXT

Links:
- Google Books (Limited Preview)

- OAPEN (Free Access)

- ResearchGate (Free Access)

- transcript Verlag (Free Access)



ADDITIONAL INFORMATION

Author: -

Contents:
  1. Einleitung (p. 9)
    1.1 Hinführung und Forschungsthese (p. 9)
    1.2 Forschungsstand (p. 11)
    1.3 Methodik und Auswahlkriterien (p. 16)
      1. Erinnerungskultur des wiedervereinten Deutschlands (p. 17)
      2. Wandel in der filmischen Darstellung des »Dritten Reichs« (p. 17)
      3. Generationenwechsel (p. 17)
      Statistik (p. 19)
      Analytische Kriterien zur Darstellung von Frauenrollen (p. 27)
    1.4 Aufbau und Vorgehensweise (p. 30)
  2. »Erinnerungskultur«: Ein sich stetig wandelndes Phänomen (p. 35)
    2.1 Die deutsche Erinnerungskultur (2000–2020) zwischen Symbolik und fehlender Finanzierung (p. 36)
    2.2 Die Zeit ohne ZeitzeugInnen: Der deutsche Film im 21. Jahrhundert als wichtiger Teil der Erinnerungskultur mit steigender Bedeutung (p. 44)
  3. Gesellschaftlich geprägte Geschlechterrollen in westlichen Spielfilmen (p. 55)
    3.1 Altersgap und Frauenbilder: Genreübergreifende Muster in westlichen Spielfilmen (p. 55)
    3.2 Geschlechtsspezifische und romantisierte Gewalt an Frauen als Erzählmotiv (p. 61)
    3.3 »Wenn Des Kaisers neue Kleider auf Basic Instinct trifft«: Die Filmproduktion als Männerdomäne und ihre Auswirkungen auf die Darstellung weiblicher Charaktere (p. 64)
  4. Frauen in der Filmindustrie und in den Spielfilmen aus dem »Dritten Reich« 1933–1945 (p. 75)
    4.1 Regisseurinnen und Protagonistinnen (p. 77)
      Regisseurinnen (p. 78)
      Schauspielerinnen (p. 78)
    4.2 Vermitteltes Rollenbild und (unterschwellige) Propaganda (p. 79)
    4.3 »Es war ja nur Unterhaltung«: Gewichtung des neuen Mediums Film in der Propagandapolitik (p. 82)
    4.4 Die Macht und Bedeutung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda für den Film (p. 84)
  5. Frauen im Nationalsozialismus zwischen Realität und Ideologie (p. 89)
    5.1 Das propagierte Frauenbild in der NS-Ideologie (p. 89)
      5.1.1 Familie und Heimatfront – Die gesellschaftliche und ideologische Rolle der Frau (p. 90)
      5.1.2 Die Rolle des weiblichen Körpers in der NS-Ideologie (p. 95)
        Der weibliche Körper (p. 96)
    5.2 (»Arische«) Frauen zwischen Teilhabe und Ausgrenzung (p. 99)
      5.2.1 »Sie heiratet ja dann eh.«: Arbeitsmöglichkeiten, Arbeitszwang und Sonderregeln (p. 100)
        Die Auswirkungen der Ideologie auf berufstätige Frauen (p. 101)
        Berufstätigkeit der Frauen von 1933–1939 (p. 102)
        Arbeitssituation der Frauen während des Kriegs (p. 105)
        Reichsarbeitsdienstpflicht (p. 107)
        Frauen in »Frauenberufen« (p. 109)
        Frauen im Kriegshilfsdienst (p. 112)
      5.2.2 »Frauen sind unpolitisch«: Frauen in der Partei und parteipolitisch gelenkten Gruppen (p. 117)
    5.3 Macht und Grausamkeit durch Frauen: Die Bedeutung der Frauen für die Stärkung und Aufrechterhaltung des Regimes (p. 119)
      Rechte Frauen in der Gesellschaft des »Dritten Reichs« (p. 120)
      Frauen als KZ-Aufseherinnen (p. 122)
      Ärztinnen und Pflegepersonal in KZs und NS-Einrichtungen (p. 128)
      NS-Frauen im besetzten Ausland (p. 129)
      Die Macht der Frauen in »Frauenberufen« (p. 130)
      Frauen als Mitwisserinnen (p. 132)
    5.4 Verfolgte Frauen: Die Komplexität der Opfergruppen (p. 133)
      Weibliche Häftlinge in Konzentrationslagern (p. 134)
      Das Frauenlager Ravensbrück (p. 136)
      Menschenversuche an Frauen (p. 137)
      Zwangsarbeit von Frauen (p. 137)
      Verfolgung von Frauen im Widerstand (p. 138)
      Queere Frauen und ihre Verfolgung (p. 140)
  6. Frauenbilder im deutschen Spielfilm über die NS-Zeit 2000-2020 (p. 143)
    6.1 »Und hinten lief mal eine Frau durchs Bild«. Die Bedeutung von Frauen für geschichtliche Abläufe in den Spielfilmen (p. 143)
      6.1.1 Alltag im »Dritten Reich« und die Darstellung der Geschlechter (p. 152)
      6.1.2 Dominanz männlicher Filmbiografien: Widerstand und NS-Eliten (p. 156)
        Im Widerstand – Mann gegen Mann? (p. 160)
        Die NS-Eliten (p. 166)
      6.1.3 »Davon geht die Welt nicht unter«: Für jede Katastrophe die passende Liebesgeschichte – Historische Einzelereignisse als lukrative »Filmevents« (p. 167)
        Historisch einmalige Ereignisse oder Phänomene im »Dritten Reich«, die im kollektiven Gedächtnis und/oder der Erinnerungskultur verhaftet sind (p. 168)
        Historische Personen oder einmalige Ereignisse ohne Verankerung im kollektiven Gedächtnis (p. 172)
        Die Sonderrolle der Fernsehmehrteiler (p. 176)
      6.1.4 Selektive Darstellungen und stereotypische Geschlechterrollen im Zweiten Weltkrieg (p. 178)
      6.1.5 Geschlecht und Viktimisierung in den Holocaustfilmen (p. 184)
      6.1.6 Humoristische Darstellungen und ihre »Easter Eggs« (p. 201)
      6.1.7 »Aus den Augen, aus dem Sinn« – Ausgeblendete Themenfelder (p. 216)
      6.1.8 Zeitliche und lokale Flexibilität der Filmhandlungen bei der Analyse des NS-Frauenbildes (p. 229)
    6.2 Historische Frauenbiografien (p. 232)
      6.2.1 Veränderungen und Verkürzungen von historischen Frauenbiografien (p. 232)
      6.2.2 Sexualisierte Darstellung als Erzählmittel (p. 252)
      6.2.3 Nebenrollen, Ehefrauen und Statistinnen (p. 265)
    6.3 Male Gaze in Produktion und Darstellung: Geschlechterverhältnisse im Vergleich (p. 275)
      6.3.1 Sexuelle Gewalt: Charakterstereotype von TäterInnen und Opfern (p. 285)
      6.3.2 Widerstand und Geschlecht (p. 298)
    6.4 Der deutsche Spielfilm über das »Dritte Reich« (2000–2020) im internationalen Vergleich (p. 305)
  7. Abschluss (p. 323)
    7.1 Fazit (p. 323)
    7.2 Ausblick (p. 332)
  8. Anhang (p. 333)
    8.1 Anlage A – Statistiken der Spielfilme von 2000–2020 (p. 333)
      Anlage A1-A3a (p. 333)
      Anlage A3b (p. 335)
        Biographische Filme (personenbezogen) (p. 335)
        Historische Lebensszenarien mit fiktiven Charakteren (p. 335)
        Einmalige herausgegriffene historische Ereignisse / spezielle historische Themen (p. 336)
        Kriegsfilme (p. 336)
        Dokumentation/Spielfilme – Dokudrama (p. 336)
        Fernsehfilme mehrteilig (p. 336)
        Humoristische Verarbeitung (p. 337)
        Holocaust-Drama (p. 337)
        Herausgegriffene bearbeitete historische Themen (p. 337)
        Nicht bearbeitete Themen als eigenständige Filme (p. 338)
      Anlage A4-A17 / A-BKM1-A-BKM2 (p. 338)
    8.2 Anlage B – Statistiken der Spielfilme von 1933–1945 (p. 345)
    8.3 Anlage R – RegisseurInnen der Spielfilme von 2000–2020 (p. 349)
    8.4 Anlage S – SchauspielerInnen der Spielfilme von 2000–2020 (p. 351)
      Anlage S1: Mehrfachbesetzungen der SchauspielerInnen (p. 351)
        Weibliche Schauspielerinnen (p. 351)
        Männliche Schauspieler (p. 352)
  9. Quellenverzeichnis (p. 359)
    9.1 Spielfilme (p. 359)
    9.2 Dokumentationen, Internetvideos und andere Filmquellen (p. 364)
    9.3 Internetquellen (p. 365)
    9.4 primäre Schriftquellen (p. 377)
    9.5 Studien (p. 379)
    9.6 Zeitungsartikel (p. 381)
  10 Literaturverzeichnis (p. 387)

Description: »Spielfilme stellen eines der beliebtesten Elemente der Erinnerungskultur über das »Dritte Reich« dar. Doch die Handlungen der deutschen Kino- und Fernsehfilme (2000-2020) befassen sich hauptsächlich mit der Geschichte der Männer, sind größtenteils vom geschichtswissenschaftlichen Stand inkorrekt, wenn es um Frauenbiografien geht, und reproduzieren stereotypische Rollenbilder über Frauen. Anhand von Filmbeispielen, Grafiken und statistischen Zusammenfassungen macht Laura Heinhold Handlungen, Produktionshintergründe sowie genrespezifische Besonderheiten greifbar. Dabei arbeitet sie wiederkehrende Darstellungsmuster von Frauen in deutschen Filmproduktionen heraus und ermöglicht Zuschauenden, ihren Umgang mit Filmen über historische Themen zu reflektieren.« (Source: transcript Verlag)

Note: Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2024: Geschlechterunterschiede in der filmischen Darstellung des ›Dritten Reichs‹ – Welche ›Rolle‹ spielt die Frau in der Erinnerungskultur des deutschen Spielfilms zwischen 2000-2020 über das ›Dritte Reich‹?

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Wikipedia: History of Europe: History of Germany / Nazi Germany | Film: German films / Films about Nazi Germany | Sex and the law: Sexual violence